Neuerscheinung Band 2 der Reihe “600 Jahre Universität Leipzig”

Science: Who Cares?

Sci­ence: Who Cares?

Der Meine Ver­lag hat sich die 600-Jahrfeier der Uni­ver­si­tät Leip­zig zum Anlass genom­men, eine Buch­reihe her­aus­zu­ge­ben, die spe­zi­ell die Per­spek­tive der Stu­die­ren­den ein­nimmt. Im Zuge des­sen erscheint nun der 2. Band “Sci­ence: Who Cares? Ein stu­den­ti­sches Kol­leg fragt nach dem Wert von Wis­sen­schaft für die Gesell­schaft”, her­aus­ge­ge­ben von Sven Jaros vom Ver­ein “Stu­die­rende 2009″.

Das Buch prä­sen­tiert die Arbeits­er­geb­nisse, die vom Kol­leg “Sci­ence: Who Cares”, beste­hend aus drei Arbeits­grup­pen mit inge­samt 50 Stu­die­ren­den, zusam­men­ge­tra­gen wur­den. Sie ana­ly­sie­ren und dis­ku­tie­ren die Bedeu­tung des Lehr­amtstu­di­ums für den Leh­rer­be­ruf, die Wahr­neh­mung von Wis­sen­schaft in Museen sowie die Stel­lung von Wis­sen­schaft in den Medien.

Neben der Prä­sen­ta­tion der Ergeb­nisse wird im Buch der Arbeits­ver­lauf der drei Grup­pen doku­men­tiert. Außer­dem ent­hält der aus­führ­li­che Anhang eine Vor­stel­lung der Arbeits­grup­pen sowie der Prä­sen­ta­ti­ons­mit­tel der Abschluss­ta­gung und ver­an­schau­licht mit einer Bild­do­ku­men­ta­tion die ein­zel­nen Pha­sen des Pro­jekts. Lesen Sie den voll­stän­di­gen Blog­ein­trag hier →

01

09 2010

Traumland Kanada: Bis Bald! Kanadakolumne #020

Komm geh mit mir nach Kanada
Dort wer­den unsre Träume wahr
Von einem klei­nen Haus hoch in den Ber­gen
Mit dir allein durch Wäl­der zieh’n
Durch weite Wie­sen saf­tig grün
Und Nachts ist war­mes Gras dann unsre Welt

Ein­mal möcht’ ich, daß wir zwei erle­ben
Wie es ist, so end­los frei zu sein
Alles tun, wovon wir sonst nur reden
Laß uns beide ein­fach glück­lich sein …

“Komm Geh Mit Mir Nach Kanada“ (Bernd Schütz)

Ja, vor fünf fan­tas­ti­schen Mona­ten hieß es für Cor­ne­lia und mich: Komm geh’ mit mir nach Kanada, dort wer­den unsre Träume wahr. Und nun heißt es Abschied neh­men vom Traum­land Kanada. In weni­gen Tagen wer­den wir über die Wol­ken der Pro­vinz Bri­tish Colum­bia glei­ten und letzte Bli­cke auf die mäch­ti­gen Rocky Moun­tains wer­fen.
Unsere Kana­da­bi­lanz?
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26

08 2010

“Der Bär in meinem Bett” Kanadakolumne #019

Der Mor­gen­tau ver­ab­schie­det sich von Kanada’s Wie­sen und macht der auf­ge­hen­den Sonne Platz. Eine Frau liegt schla­fend in ihrem Ehe­bett und wird vom Wecker­klin­geln unsanft aus den Träu­men geris­sen. Schlaf­trun­ken dreht sie sich auf die Seite und brei­tet ihre Arme aus. Sie erschreckt, als sie den ver­trau­ten Kör­per ihres Man­nes neben sich spürt und ruckelt ihn wach. Schließ­lich steht er doch immer vor ihr auf, um pünkt­lich bei der Arbeit sein zu kön­nen. Der Mann rea­giert so gar nicht auf die Berüh­run­gen sei­ner Frau. Lang­sam öffnet sie ihre Augen und ver­sucht dabei wei­ter­hin ihn wach zu schüt­teln. Als sie die Augen end­lich geöff­net hat, fährt sie beängs­tigt zusam­men. Neben ihr liegt ein Schwarz­bär und genießt die Vor­züge eines war­men, wei­chen Bet­tes.
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19

08 2010

Unser fantastisches Kanadamärchen — Teil 2 Kanadakolumne #018

Die Natur, die sich vor unse­ren erstaun­ten Augen auf­tut, ent­spricht haar­ge­nau mei­ner Wunsch­vor­stel­lung von Kanada. Schmale Nadel­bäume, spie­gel­glatte Seen, über­wäl­ti­gende Berge und Schluch­ten, durch die sich der Colum­bia River schlen­gelt, und saf­tig grüne Wie­sen rau­ben uns den Atem. Bei­nahe kann ich die Urein­woh­ner hören wie sie auf ihren Pfer­den durch die Wild­nis rei­ten und im har­mo­ni­schen Ein­klang mit der Natur leben. Auch wir sind sehr deut­lich zu hören mit unse­ren zwei Bärenglo­cken und dem lau­ten Gesang. Da macht es uns fast nichts aus, dass die Kana­dier ein wenig über uns schmun­zeln und uns mit blö­den Wit­zen, wie die­sem hier bespa­ßen: „Was ist der Unter­schied zwi­schen einem Schwarz­bär und einem Grizzly?
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12

08 2010

Seit heute online: Band 2 — Heft 1 von „Arbeitstitel. Forum für Leipziger Promovierende“

Spie­len ist etwas für Kin­der – so könnte man mei­nen. Wie viel mehr es sein kann, zeigt die heute ver­öf­fent­lichte neue Aus­gabe der OpenAccess-Fachzeitschrift „Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende“. Unter dem Titel „Das Spiel zwi­schen Chaos, Stra­te­gie und Unter­hal­tung“ sind fol­gende Bei­träge als pdf her­un­ter­lad­bar:

Ellen Juen­ger: Spiele­mu­sik und Musik­spiele: Zur ludo­lo­gi­schen Funk­tion von Musik in Video– und Computerspielen

Mat­thias Grüne: Fik­ti­ons­spiele. Über­le­gun­gen zu einer fik­ti­ons­theo­re­ti­schen
Unter­su­chung von Kin­der­er­zäh­lun­gen an Bei­spie­len der Leip­zi­ger Buchkinder

Auch mit die­sem Heft wün­schen wir Ihnen wie­der viele inter­es­sante und inter­es­sie­rende Über­le­gun­gen und freuen uns, Ihnen für den Herbst 2010 bereits das dritte Heft von Arbeits­ti­tel zum Thema der 10. Leip­zi­ger Pro­mo­ti­ons­vor­träge aus dem Som­mer­se­mes­ter 2010 ankün­di­gen zu kön­nen: „Kon­takt­zo­nen – Schnitt­stel­len der Adap­tion und Verweigerung“.

11

08 2010

Neuerscheinung: Der gute Ruf des Handwerks

Marcel Korge: Der gute Ruf des Handwerks

Mar­cel Korge: Der gute Ruf des Handwerks

Wir möch­ten noch eine Neu­er­schei­nung vostel­len: Der 5. Band der The­ma­ti­schen Schrif­ten­reihe „His­to­ri­sche Stu­dien“ mit dem Buch „Der gute Ruf des Hand­werks: Nor­ma­tive Ehr­vor­stel­lun­gen und soziale Pra­xis in Spät­mit­tel­al­ter und Frü­her Neu­zeit. Das Bei­spiel der Leip­zi­ger Schnei­der– und Gold­schmie­dein­nung (1470 – 1730).“ von Mar­cel Korge ist ab sofort erhältlich.

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05

08 2010

Unser fantastisches Kanadamärchen — Teil 1 Kanadakolumne #017

Diese Kolumne ver­fasse ich völ­lig unver­sehrt an mei­nem Schreib­tisch in Vic­to­ria. Ich bin näm­lich nicht in die ungüns­tige Situa­tion gera­ten, einen WLAN-Zugang aus einem Bären­bauch her­stel­len zu müs­sen. Den­noch kann ich die Frage nach dem Bären sofort beant­wor­ten: Bereits auf unse­rer Hin­fahrt in die Rockies haben wir einen jugend­li­chen Schwarz­bä­ren über die Straße huschen sehen. Lei­der war der kleine Kerl viel zu schnell, als das wir Beweis­fo­tos hät­ten schie­ßen kön­nen. Mög­li­cher­weise hat er unsere Bärenglo­cken im Kof­fer­raum klin­geln hören. Vor der Abreise hat sich Scott – unser kana­di­scher Mit­be­woh­ner – schon herz­haft über die klei­nen Klin­geln amü­siert und sich aus­ge­malt, wie wir in der Wild­nis nach einem Bären suchen, um ihm die Bim­mel an sein Fell zu hef­ten. Nach die­ser ers­ten Bären­be­geg­nung bin ich ein wenig beru­hig­ter, denn das Tier war klei­ner und ängst­li­cher als gedacht. Schon unser Hin­weg ist also ein Aben­teuer für sich. Ins­ge­samt 14 Stun­den düsen wir mit den Stu­den­ten Rosanna und Nick durch saf­tig grüne Land­schaf­ten, an glas­kla­ren Seen vor­bei, durch Nadel­wäl­der und Gebirge. Lange geht es durch tro­ckene, glü­hend heiße und hüge­lige Abschnitte, auf denen mei­len­weit kein ande­res Auto zu sehen ist – nur die end­lose Straße vor uns und die offene Land­schaft neben uns. Die Tem­pe­ra­tu­ren lie­gen außer­halb und inner­halb unse­res Fahr­zeu­ges bei etwa 40° Cel­sius. Eine Kli­ma­an­lage gibt es nicht.
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05

08 2010

Neuerscheinung Diskurs-Heft 1 – 2010

Diskurs 1-2010

Dis­kurs 1 – 2010

Ab sofort ist die neue Aus­gabe der Zeit­schrift „Dis­kurs. Poli­tik­wis­sen­schaft­li­che und geschichts­phi­lo­so­phi­sche Inter­ven­tio­nen.“ erhält­lich. In ihrem 6. Jahr­gang prä­sen­tiert sie sich in einem neuen, fri­sche­ren Lay­out durch ver­schie­dene inhalt­li­che und opti­sche Über­ar­bei­tun­gen. Das Diskurs-Heft bezieht sich nicht wie bis­her auf ein Schwer­punkt­thema, son­dern gibt nun einen brei­ten Über­blick zu aktu­el­len poli­ti­schen Themen.

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04

08 2010

Alles nur Zufall? Kanadakolumne #016

In die­ser Woche ist es bis­her noch Nie­man­dem gelun­gen, uns mit (hoch-)prozentigen Geträn­ken „über zu ver­sor­gen“ und einen Bären­an­griff hat es erfreu­li­cher­weise auch (noch) nicht gege­ben. Diese güns­tige Aus­gangs­lage erlaubt es mir, ein wenig zurück­zu­den­ken und dar­über zu phi­lo­so­phie­ren, was es mit Zufäl­len und Begeg­nun­gen so auf sich hat. Schon wäh­rend unse­rer letz­ten grö­ße­ren Rei­sen (Jakobsweg/Spanien und Island) sind Conny und ich häu­fig zum rich­ti­gen Zeit­punkt auf genau die rich­ti­gen Men­schen getrof­fen. Sie haben uns ent­we­der geo­gra­fisch ein Stück­chen voran gebracht oder uns mit ihrer Herz­lich­keit und Wärme fas­zi­niert. Neh­men wir das ver­gan­gene Wochen­ende: Cor­ne­lia und ich erwi­schen ver­se­hent­lich die fal­sche Ein­fahrt. Prompt lan­den wir bei einer gast­freund­li­chen Cam­per­runde und schip­pern mit Bacardi Bree­zer zu Coun­try Musik über einen male­ri­schen See, des­sen Ufer und Inseln mit präch­ti­gen Nadel­bäu­men gesäumt sind. Gehen wir aber mal ein gan­zes Stück­chen zurück: Als wir am 31. März in Vic­to­ria ange­kom­men sind, hat­ten wir weder eine Han­dy­num­mer von unse­rem Ver­mie­ter noch ein funk­tio­nie­ren­des Mobil­te­le­fon. Den­noch haben wir die erste Nacht nicht im Vor­gar­ten ver­brin­gen müs­sen, weil unser Haus­be­sit­zer exakt in dem Moment die Straße hin­auf fuhr, als wir uns schwit­zend mit 80 Kilo­gramm Gepäck durch die Nach­bar­schaft kämpf­ten. Er konnte uns zwar die Kof­fer nicht abneh­men, aber immer­hin die Schlüs­sel aus­hän­di­gen und uns per­sön­lich in die Geheim­nisse sei­ner Zet­tel­bot­schaf­ten (im gesam­ten Haus ver­teilt) ein­wei­sen. Dem Zufall sei Dank!
Als wir im Mai mit unse­rer Kre­dit­karte „Schlaf­los in Seat­tle“ spiel­ten, haben wir sofort nach unse­rer Ankunft eine über­ra­schende und lie­bens­wür­dige Begeg­nung gehabt.
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22

07 2010

Bären? Ja, nein, vielleicht? Kanadakolumne #015

Vic­to­ria, 30 Grad Cel­sius: Der Som­mer ist da! Anlass genug, end­lich ein­mal wie­der vom kusche­li­gen Bett auf die Iso­matte umzu­stei­gen und cam­pen zu fah­ren. Wir packen unsere rie­si­gen Trek­kin­gruck­sä­cke und schwin­gen bzw. hie­ven unsere sport­li­chen Kör­per auf die Fahr­rä­der und düsen Rich­tung „The­tis Lake“. Der Schweiß rinnt uns von den platt gedrück­ten, rui­nier­ten Haar­fri­su­ren (Blöde Helm­pflicht!) über die Stirn, hinab zum Kinn. Zum Glück errei­chen wir nach knapp zwei Stun­den bereits unser Ziel und sind zutiefst geschockt und abge­schreckt von dem Anblick, der sich uns dort bie­tet: Bal­ler­mann­stim­mung auf 20 qm. Hier müs­sen wir weg! Auf der Suche nach ech­ter kana­di­scher Idylle, stram­peln wir hoff­nungs­voll wei­ter zum „Lang­ford Lake“. Wir pas­sie­ren ein Hin­weis­schild mit fol­gen­der Auf­schrift: „Kein Zutritt. Pri­vat­ge­lände. Zugang nur für Cam­per.“ Schnur­stracks bie­gen wir ab. Schließ­lich wol­len wir ja Cam­per wer­den, sodass wir das Areal getrost beschrei­ten kön­nen. Nach weni­ger als drei Minu­ten stoppt uns ein blon­der Mann mitt­le­ren Alters und erkun­digt sich nach unse­rem Anlie­gen. Freu­dig zei­gen wir auf unsere umfäng­li­che Aus­rüs­tung und ent­geg­nen: „Wir möch­ten hier zel­ten!“
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15

07 2010