Gespensteralarm!!! Kanadakolumne #010
„Shì“, „bù“, „xièxie“ und „nínhǎo“! Ja, ich lerne chinesisch! Aber nur gelegentlich – immer dann, wenn ich mich nicht gerade mit Bärenvermeidungs-Maßnahmen befasse oder auf englisch meinen Kaffee bei Starbucks bestellen muss. Die drei Worte bedeuten übersetzt: „Ja“, „Nein“ und „Danke“ und ich habe sie von unseren chinesischen Freunden Zhen und Vivian gelernt. Seit dem gemeinsamen Essen in ihrem Hause, sind wir immer mal wieder mit ihnen unterwegs und erfahren allmählich mehr über ihren chinesischen Lebensstil. Zuletzt sind wir gemeinsam auf den Mount Douglas (Berg inmitten Victoria’s) gewandert und haben gepicknickt. Wenn es einem Chinesen schmeckt, dann wird gerne einmal laut geschmatzt. Für uns eine ungewohnte Art und Weise, sich für unsere Käsesandwiches zu bedanken. Wie man sich auf chinesisch richtig zuprostet, müssen wir vorerst nicht lernen. Es ist in Kanada verboten, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken und unser Freund besitzt eine Alkohol-Unverträglichkeit und bekommt beim Trinken Ausschlag und Pusteln – ein schreckliches Leiden! Wie er da wohl bei seiner Hochzeit angestoßen hat?
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