Archiv für ‘Verlagswesen’-Kategorie

Online, offline: Welche Publikationsform ist wichtiger?

Seit gerau­mer Zeit stoße ich immer wie­der auf ein Thema, was in zahl­rei­chen Dis­kus­sio­nen ange­ris­sen wird, aber kaum mal kon­zen­triert bespro­chen wird. Es ist die Frage nach dem Bedeu­tungs­un­ter­schied zwi­schen klas­si­scher Print– und der (moder­ne­ren) Online­pu­bli­ka­tion. Ohne Zwei­fel ist es in der Ver­lags­bran­che und im Wis­sen­schafts­be­trieb seit gerau­mer Zeit zu einer mas­si­ven Ver­än­de­rungs­be­we­gung gekom­men: als Stich­worte sol­len hier Digi­ta­li­sie­rung, E-Book und Open Access genannt wer­den. Gleich­zei­tig tref­f­eich in ver­schie­de­nen Gesprä­chen mit Fach­kol­le­gen aus der Wis­sen­schaft (gut, es sind bei mir i. d. R. His­to­ri­ker oder andere Geis­tes­wis­sen­schaft­ler) auf Beden­ken, Unkennt­nis und einer – indi­rek­ten  – Abwer­tung von Online­pu­bli­ka­tio­nen. Ähnli­ches wird in dem Arti­kel von Samuel Schläfli zur Akzep­tanz von Open Access ange­deu­tet, den ich hier schon mal gepos­tet in einem ande­ren Zusam­men­hang gepos­tet habe. Für beide Pubil­ka­ti­ons­ar­ten sind die Vor– und Nach­teile bekannt: Online­ver­öf­fent­li­chun­gen, vor allem im Open Access-Format, fin­den eine bes­sere und schnel­lere Ver­brei­tung, kön­nen bes­ser rezi­piert wer­den und för­dern den For­schungs­dis­kurs. Ande­rer­seits bie­tet der klas­si­sche Druck hap­ti­sche Vor­teile bei der Bear­bei­tung von Tex­ten (mar­kie­ren, strom­u­n­ab­hän­gig, man “besitzt” es eben, bis­her auch eine gege­bene Akzep­tanz). Was ich mich frage ist, warum wird die­ser Unter­schied in der Wer­tung von Publi­ka­ti­ons­ar­ten immer noch gemacht? Ich habe in bei­den For­men Auf­sätze publi­ziert und emp­fand online für den Grad der Ver­brei­tung wesent­lich nütz­li­cher. Was sind die Gründe dafür und in wel­chen Berei­chen (denn ich denke, daß eine dem Ver­wen­dungs­zweck ange­paßte Publi­ka­ti­ons­form die “Ide­al­lö­sung” wäre) wären die unter­schied­li­chen Arten geeig­net? Was mei­nen Sie dazu?

Lovelybooks-Event “Social Web”: Gedanken zur Nutzung von Social Media in der Buchbranche

Ges­tern fand im Münch­ner Lite­ra­tur­haus das bran­chen­über­grei­fende Lovelybooks-Event “Social Web: Der direkte Kon­takt zum Leser” statt. Zwar konnte ich lei­der nicht direkt teil­neh­men, aber dank Livestream und Twit­ter die Ver­an­stal­tung gut mit­ver­fol­gen. Ver­lags­mit­ar­bei­ter, Buch­händ­ler, Anti­quare, Auto­ren, Blog­ger und Buch­freunde tra­fen sich, um über die Mög­lich­kei­ten und den Nut­zen von Social Media in der Buch­bran­che zu dis­ku­tie­ren. In das Thema führte zu Beginn Lean­der Wat­tig mit sei­nem Vor­trag “Was ist das Social Web? Wel­che Tools sind wich­tig und was hat das eigent­lich mit Büchern zu tun?” ein. Nina Red­de­mann, bei Han­ser für den Bereich Online­mar­ke­ting zustän­dig, stellte in einem Fall­bei­spiel vor, wie Han­ser die Community-Plattform Face­book nutzte. Nach der Mit­tags­pause ging es mit Twit­ter wei­ter. Tho­mas Pfeif­fer von den webevangelisten.de erklärte die Funk­ti­ons­weise die­ses Micro­blog­ger­diens­tes. Einen Höhe­punkt stellte dabei die ers­ten Twit­ter­geh­ver­su­che des Kri­mi­au­to­ren Andreas Franz dar, dem extra für die Ver­an­stal­tung ein Account ein­ge­rich­tet wurde (@krimifranz, jetzt schon 118 Fol­lo­wers bei 2 Tweets, Stand: 6.2.2010). Ohne Zurück­hal­tung tat Franz seine Mei­nung über Twit­ter kund. Einen Sinn in der Nut­zung die­ses Social Media Tools sah er (noch) nicht. Im Inter­net ist er mit sei­ner Web­site und dem Mai­ling gut unter­wegs, meint er. Das Thema “Auto­ren im Social Web” setzte Mar­cus Rafels­ber­ger fort. Der PRler setzte zur Bewer­bung sei­nes Romans bewußt Online­mar­ke­ting ein, die ent­spre­chen­den Kanäle zeigte er in sei­nem Vor­trag auf. Zwei Dinge waren dabei recht inter­es­sant. Zunächst bekam er nur mar­gi­nale Unter­stüt­zung durch sei­nen Ver­lag, der Social Media nicht exten­siv nutzte. Zwei­tens resü­mierte er nur ein “maues” Ergeb­nis sei­ner Bemü­hun­gen. Wie Social Media von Buch­hand­lun­gen und Buch­com­mu­nities (Rezen­si­ons­por­tale, Blog­ger) genutzt wer­den kann, zeig­ten Susanne Mar­tin von der Schil­ler­buch­hand­lung in Stutt­gart und Karla Paul von Buchkolumne/Lovelybooks auf. Frau Mar­tin ist u. a. auf Twit­ter (@SchillerBuch) und Face­book unter­wegs. Zudem nutzt sie Pod­cast zur Vor­stel­lung von Büchern. Ambi­va­lent sieht sie die Nut­zung von Social Media, da weni­ger Leser, als viel­mehr Kol­le­gen aus der Bran­che bei­spiels­weise auf Twit­ter unter­wegs sind. Zudem ist es eine Zeit­frage, die momen­tan durch die Freude daran auf­wie­gen kann. Frau Paul unter­strich noch einen wei­te­ren wich­ti­gen Punkt: wer in Social Media unter­wegs ist, muß authen­tisch sein. Die­sem Punkt stimme ich abso­lut zu. Hier gibt es kein Unter­schied zwi­schen der vir­tu­el­len und der rea­len Welt. Höf­lich­keit, Zuhö­ren, Anstand, Respekt gilt überall.

Wich­tige Fra­gen und Punkte wur­den in der Ver­an­stal­tung ange­spro­chen, man­ches hin­ge­gen auf­grund der Zeit weg­ge­las­sen (so bei­spiels­weise die ganze Pro­ble­ma­tik von SEO). Als Fern­teil­neh­mer möchte ich mich recht herz­lich für die Mög­lich­keit der Teil­nahme über Livestream und Twit­ter bedan­ken. Über letz­te­res konnte man seine Gedan­ken, Mei­nun­gen und Fra­gen in die Runde brin­gen. Dies brachte durch die Unmit­tel­bar­keit teil­weise eine Eigen­dy­na­mik zwi­schen den Vor-Ort-Leuten und Twit­ter­teil­neh­mern in die rege Dis­kus­sion ein. Der Hash­tag #BuchSW avan­cierte inner­halb kür­zes­ter Zeit zum belieb­tes­ten Schlag­wort in den Twittercharts.

Letzt­lich blieb die große Frage des Nut­zens ambi­va­lent unge­klärt, was mich zum zwei­ten Teil die­ses Posts bringt. Der Meine Ver­lag nutzt Social Media inten­siv, haupt­säch­lich den Blog, Twit­ter, Xing, Face­book, LastFM und Flickr. Vor­teil die­ser Tools ist es, schnell und unkom­pli­ziert ihn, seine Bücher und Auto­ren, seine Tätig­keit und seine Mit­ar­bei­ter vor­zu­stel­len. Der zweite Schwer­punkt liegt in der Kom­mu­ni­ka­tion mit ande­ren Leu­ten. Ich sage bewußt andere Leute. Denn hier liegt das Haupt­pro­blem, was ges­tern in der Dis­kus­sion immer wie­der durch­kam. Wen will man errei­chen? Den Leser? Kol­le­gen aus der Bran­che? Die Presse? Für letz­te­res sehe ich ganz gute Chan­cen, denn zahl­rei­che Jour­na­lis­ten sind im Web unter­wegs. Ebenso gilt dies für die Kol­le­gen. Kon­takte zu Ver­lags­kol­le­gen, als auch zu Buch­händ­lern und Auto­ren habe ich über Social Media schlie­ßen kön­nen. Aus­tausch und Infor­ma­tio­nen ste­hen an ers­ter Stelle. Wesent­lich pro­ble­ma­ti­scher sieht es bei den Lesern aus. Ehr­lich gesagt, ich weiß nicht, wie­viele Leser ich tat­säch­lich errei­che. Dies steht im Gegen­satz zu Zah­len wie “Face­book nut­zen 350 Mio. Men­schen”. 350 Mio. habe ich bestimmt nicht erreicht, wobei der Ver­lag wohl nur für einen Bruch­teil von ihnen inter­es­sant ist. Ein Teil von ihnen wird gärt­nern, an Autos schrau­ben, hand­wer­keln, Musik hören, wan­dern oder Com­pu­ter spie­len. Sie haben ganz andere Inter­es­sen und Ziele, warum sie im Netz unter­wegs sind. Hinzu kommt noch das Pro­blem, daß nicht alle Men­schen das Netz nut­zen. Mit Onlineak­ti­vi­tä­ten erreicht man sie nicht, weil sie ein­fach nicht da sind. Aber warum sollte man dann Social Media nut­zen, wenn es Zeit und Arbeit kos­tet und es frag­lich ist, ob man über­haupt damit mehr Bücher ver­kau­fen kann?

Für mich ist ist Social Media EINE Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit! Nicht mehr und nicht weni­ger. Geht man mit zu hohen Erwar­tun­gen heran (maxi­male Stei­ge­rung, abso­lute Ver­la­ge­rung von klas­si­scher PR auf Online) wird man ent­täuscht. Es geht nicht um ein Aus­spie­len, um ein Klas­sisch vs. Social Media. Es geht um eine ver­nünf­tige Ergän­zung, um Chan­cen, um Aus­pro­bie­ren, um unmit­tel­ba­ren Kon­takt und Reak­tion. Das Zeit– und Arbeits­pro­blem ist mit einer inter­nen Prio­ri­tä­ten­set­zung gut zu lösen. Was will ich wen wo errei­chen? Die diver­sen Tools haben einen bestimm­ten Ver­wen­dungs­zweck, der sie aus­zei­chent. Twit­ter ist bei­spiels­weise sehr schnell, fast stak­ka­to­ar­tig. Da hilft ein wöchent­lich abge­setz­ter Tweet nichts, weil er ein­fach unter der Mas­ser der ande­ren unter­geht. Wenn ich die Zeit dafür nicht habe, dann muß ich mir Alter­na­ti­ven suchen.

Und warum ist es aus­pro­bie­ren? Ganz ein­fach: es gibt keine Lang­zeit­er­fah­rung wie in der klas­si­schen PR oder Öffent­lich­keits­ar­beit. Zudem kom­men neue Pro­gramme und Anwen­dun­gen hinzu. Panta rhei! Der schlech­teste Rat­ge­ber ist Angst, der Beste, sich die Mög­lich­kei­ten anschauen, über den Nut­zen und Auf­wand klar wer­den und dann Erfah­run­gen sammeln.

Ein ers­ter Bericht über den Event ist auf Buchmarkt.de zu finden.

Update (7.2.2010):

Die Zahl der Berichte über die Ver­an­stal­tung nimmt jetzt lang­sam zu.

Update II (8.2.2010):

Die Vor­träge von Lean­der Wat­tig, Nina Red­de­mann, Tho­mas Pfeif­fer, Susanne Mar­tin und Karla Paul kön­nen als Mit­schnitte nach­träg­lich ange­hört wer­den. Die Prä­sen­ta­ti­ons­fo­lien von Wat­tigs Vor­trag sind auf sei­nem Blog ein­seh­bar.

06

02 2010

Buchbranche und Youtube

Daß die Akteure der Buch­bran­che (hierzu zähle ich Verlags-, Buchhandels-, Druckerei-, Biblio­theks­mit­ar­bei­ter etc.) aktiv, sehr bewußt und gezielt eine Viel­zahl an Instru­men­ten des Social Medias für Kom­mu­ni­ka­tion, Aus­tausch, Infor­ma­tio­nen nut­zen, ist kein Geheim­nis mehr. Twit­ter, Blog, Face­book etc. sind keine Fremd­be­griffe mehr (s. bei­spiels­weise die Liste twit­tern­der Buch­händ­ler und Anti­quare oder die Liste twit­tern­der Archi­vare). Gemein­sam die­sen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len allen ist, daß sie im Grunde auf dem geschrie­be­nen Wort basie­ren (auch dann noch, wenn Videos oder Bil­der ein­ge­bun­den wer­den). Anders sieht es dage­gen bei Youtube aus. Als Video­por­tal, haupt­säch­lich für Musik­vi­deos, scheint es in ers­ter Linie nicht für die Buch­bran­che geeig­net zu sein. Dem ist aber nicht so, wie die Liste unten beweist. Bil­der und Töne sagen manch­mal mehr aus, sind ein­präg­sa­mer als das geschrie­bene Wort. Daher und in logi­scher Kon­se­quenz in der Nut­zung von Social Mar­ke­ting sind Videos auch für die Buch­bran­che geeignet.

Trotz die­ser ers­ten posi­ti­ven Ein­schät­zung inter­es­siert es mich schon, wie man als Buch­händ­ler, Ver­le­ger oder Biblio­the­kar Youtube nut­zen kann. Sol­len es ledig­lich Mit­schnitte von Lesun­gen oder Dis­kus­si­ons­run­den sein? Bild­lich umge­setzte Ein­füh­run­gen? Was mei­nen Sie: wofür kann man Youtube in der Buch­bran­che sonst nut­zen? Wie erreicht man Qua­li­tät? Wen will man errei­chen? Schrei­ben Sie uns bitte!

Buch­bran­che auf Youtube:

Biblio­the­ken:

Ver­lage:

Stand: 25.11.2009

25

11 2009

“Ich mach was mit Büchern”

Lean­der Wat­tigs Initia­tive, eine Web­site ein­zu­rich­ten (Wiki-Prinzip), auf der über­blicksar­tig die Buch­bran­che und ihre Akti­vi­tä­ten im Inter­net, beson­ders das Social Media Mar­ke­ting der Bran­che, abge­bil­det ist, ist wun­der­bar. Wir unter­stüt­zen dies gerne, wer­ben dafür und ver­wen­den das dazu­ge­hö­rige Logo. So haben wir uns in die Rubrik Ver­le­ger, Blog­ger sowie Wis­sen­schaft­ler ein­ge­tra­gen. Die Initia­tive wird sich sicher eta­blie­ren, also mit­ma­chen!

Initia­tive: “Ich mach was mit Büchern”

22

08 2009

Wissenschaft und Korrespondenz

 Quelle: Aboutpixel.de / Notizen © Thomas Pieruschek

Quelle: Aboutpixel.de / Noti­zen © Tho­mas Pieruschek

All jene, die sich im Dunst­kreis von Wis­sen­schaft bewe­gen und einen Hauch Inter­esse für die Geschichte des eige­nen Fachs auf­brin­gen wer­den dies ken­nen: Bücher mit der Kor­re­spon­denz von Wis­sen­schaft­lern, Gelehr­ten, Lite­ra­ten, Künst­lern und Ver­le­gern. Der Brief galt als Test für die Belas­tung der eige­nen Über­le­gun­gen bevor die Ergeb­nisse in Buch­form ver­öf­fent­licht wur­den. Es wurde eine regel­rechte Kul­tur der Kor­re­spon­denz gepflegt und streng in den Tages­ab­lauf eines Wis­sen­schaft­lers inte­griert. Heute zeh­ren wir in der Erfor­schung der Genese von Ideen, indem wir edierte Kor­re­spon­den­zen ver­fol­gen kön­nen und oft an einem Pro­zess der Ent­ste­hung ex-post teil­ha­ben können.

Auf einer ande­ren Art und Weise ist dies wohl heute auch noch der Fall – aber eben nicht mehr via Brief, son­dern in Form der E-Mail. Die Wich­tig­keit der Kor­re­spon­denz hat sich wohl nicht ver­än­dert, ledig­lich die Form. Obwohl aus eige­ner Erfah­rung – und damit rein sub­jek­tiv und ohne Fun­da­ment behaup­tet – geht es heute weni­ger um die Wis­sen­schafts– und For­schungs­in­halte in der Kor­re­spon­denz, son­dern mehr und mehr um die Orga­ni­sa­tion der For­schung, um die Abspra­che und das Mana­gen von For­schungs­ver­bün­den, das Orga­ni­sie­ren von Kon­fe­ren­zen und die Zusam­men­ar­beit in der Ver­öf­fent­li­chung eines gemein­sa­men Arti­kels, um die Orga­ni­sa­tion des nächs­ten Semes­ters an einer ande­ren Universität.

Wel­che Art von Kor­re­spon­den­ze­di­tio­nen aus der Wis­sen­schafts­kor­re­spon­denz des 21. Jahr­hun­derts wer­den, ist aus ver­le­ge­ri­scher Sicht eine schwie­rige Frage. Aus der täg­li­chen Arbeit weiß ich, dass der Aus­tausch mit Auto­ren und Her­aus­ge­bern in Form von E-Mails essen­ti­ell ist und das auch hier­über die Genese eines Buches ver­folg­bar ist, auch wenn zahl­rei­che Dinge münd­lich ver­han­delt wer­den und somit sel­ten fixiert sind.

Mis­sen möchte ich die Lek­türe von Kor­re­spon­den­ze­di­tio­nen zwi­schen Wis­sen­schaft­lern, Künst­lern und Ver­le­gern nicht und frage mich daher, wie dies in Zukunft gehand­habt wer­den wird bzw. wer­den kann. Mit einem befreun­de­tem Archi­var dis­ku­tiere ich dies regel­mä­ßig und ver­folge die Pro­bleme der Archi­vie­rung von elek­tro­ni­scher Kor­re­spon­denz – eine zufrie­den­stel­lende Lösung ist bis jetzt nicht gefunden.

Was mei­nen Sie? Sind Wis­sen­schafts­edi­tio­nen noch zeit­ge­mäß und sinn­voll? Haben Sie Vor­stel­lun­gen von einer zukünf­ti­gen Kor­re­spon­den­ze­di­tion? Was ist Wert archi­viert zu wer­den? Lesen Sie Briefwechsel?

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07 2009