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Buchhandel bei Twitter

Vor zwei Tagen hat Lean­der Wat­tig (Buch­ver­lage bei Twit­ter) seine Liste der Buch­ver­lage bei Twit­ter in sei­nem Blog aktua­li­siert. Das brachte mich auf die Idee, wie es denn um den Buch­han­del bei Twit­ter steht und das so eine Liste auch ganz nütz­lich wäre. Ich fange hier mal an, einige die ich ent­deckt habe, auf­zu­zäh­len. Es soll der Anfang sein, Ergän­zun­gen sind mir sehr will­kom­men. Natür­lich zäh­len Anti­quare auch.

Aktua­li­siert: 09.02.2010

P.S.: Na klar “ver­fol­gen” wir die oben genann­ten bei Twitter.

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06 2009

Warum müssen Mängelexemplare in großen Buchhandelsketten immer auf den Tisch geschmissen werden?

Ges­tern war ich wie­der mal nach meh­re­ren Wochen Absti­nenz (Urlaub :-) ) in einer Filiale einer gro­ßen Buch­han­dels­kette. Mich trieb die Neu­gierde nach neuen Büchern hin­ein. Ganz vorne am Ein­gang stan­den zwei Tische mit preis­re­du­zier­ten Büchern (“Män­ge­l­ex­em­plare”) für 3,50 EUR. Na klar gehe ich als preis­be­wuß­ter Mensch mit schma­le­ren Geld­beu­tel da auch hin. Nur ver­ging mir schon nach weni­gen Minu­ten die Lust am Stö­bern. Zwar bin ich per defi­ni­tio­nem His­to­ri­ke­rin, in deren Blut das Gra­ben liegt, aber durch einen Sta­pel an kreuz und quer geleg­ten Büchern wollte ich mich par­tout nicht durch­ar­bei­ten. In zweier Rei­hen, min­des­tens acht Exem­plare hoch, lagen da die Bücher. Teil­weise hatte man Glück, daß der Buch­rü­cken nach vorne zeigte und im bes­ten Falle sogar rich­tig herum, aber das lag meist im homöo­pa­thi­schen Bereich. Wie kann man nur so mit Büchern umge­hen, frage ich mich da?! Wie lust­los gehen da in die­sem Augen­blick die Buch­händ­ler mit ihnen um? Ich kann mir auch nicht vor­stel­len, daß diese Art der Prä­sen­ta­tion gerade ver­kaufs­för­dernd ist. Ist es wirk­lich so zeit­rau­bend, auch diese preis­re­du­zie­ren­den Bücher ordent­lich mit dem Buch­rü­cken zum Kun­den auf­zu­stel­len? Wür­den sich nicht mit so einer Prä­sen­ta­tion ers­tens mehr Bücher ver­kauft, zwei­tens die Lust am Stö­bern beim Leser erhal­ten blei­ben und drit­tens mög­li­che Beschä­di­gun­gen der Bücher ver­mie­den werden?

P. S.: Diese Vari­ante des Buch­ver­ram­schens läßt sich sogar noch stei­gern: alle Bücher wer­den auf einen Hau­fen gewor­fen wie Kla­mot­ten beim Schluß­ver­kauf. Und dann soll der zukünf­tige Leser mit sei­nen Hän­den tief in den Mas­sen nach sei­nem Exem­plar wüh­len. Der Leser als Goldgräber!

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06 2009