Posts Tagged ‘Open-Access’

Wissens-Werk.de auf Wikipedia

Wie wir gerade eben von einem auf­merk­sa­men Leser mit­be­kom­men haben, gibt es auf Wiki­pe­dia einen Arti­kel über unsere Open Access-Plattform Wissens-Werk.de. Dar­über freuen wir uns natür­lich sehr, denn es hilft unse­ren Auto­ren und Her­aus­ge­bern zu einer grö­ße­ren Auf­merk­sam­keit, zu einer grö­ße­ren Öffent­lich­keit. Dies ist für ihre For­schung not­wen­dig und unter­stützt den Forschungsdiskurs.

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03 2010

AEON – Forum für junge Geschichtswissenschaft ist auf Wikipedia vertreten

LogoAEON – Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft (ein OpenAccess-Fachjournal auf Wissens-Werk.de) ist jetzt auch mit einem Arti­kel in einem der wohl meist­ge­nutz­ten Online-Lexika, der Wiki­pe­dia, ver­tre­ten. Der Meine Ver­lag freut sich über diese gute Nach­richt mit den Her­aus­ge­bern und der Redaktion.

Herz­li­chen Glückwunsch.

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12 2009

Petition: Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen

Lars Fischer reichte am 20.10.2009 im Deut­schen Bun­des­tag die Online-Petition zu „Wis­sen­schaft und For­schung – Kos­ten­lo­ser Erb­werb wis­sen­schaft­li­cher Publi­ka­tio­nen“ ein. Er for­dert darin die Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges auf, einen Beschluß zu fas­sen, wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen, die aus öffent­lich geför­der­ter For­schung her­vor­ge­hen, allen Bür­gern kos­ten­frei zugäng­lich zu machen. Des­wei­te­ren sol­len Insti­tu­tio­nen, die staat­li­che For­schungs­gel­der auto­nom ver­wal­ten, ent­spre­chende Vor­schrif­ten erlas­sen und tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen dazu schaf­fen. Nach heu­ti­gem Stand (28. Novem­ber 2009) haben 16024 Per­so­nen die Peti­tion mitunterzeichnet.

Wir (der Ver­le­ger und seine Mit­ar­bei­ter) sind hin­sicht­lich der For­de­rung sehr zwie­ge­spal­ten. Ohne Zwei­fel ist die dahin­ter ste­ckende Idee nicht schlecht und logisch nach­voll­zieh­bar. Nur erscheint uns das Ganze zu „kurz gesprun­gen“ zu sein. Im Fol­gen­den wer­den wir einige Beden­ken äußern, sowohl aus der spe­zi­el­len Posi­tion der Wis­sen­schaft­ler (u. a. als Dok­to­ran­den), als auch aus der all­ge­mei­nen Sicht. Vor­weg: der Meine Ver­lag bekennt sich zu OpenAc­cess und hat mit Wissens-Werk.de (u. a. AEON – Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft) eine eigene Platt­form dafür geschaf­fen. Also wir sind kein “böser” Ver­lag, der hier seine Felle davon schwim­men sieht ;-) .

  • Zunächst stellt sich für uns die Frage, was ist öffent­lich geför­derte For­schung. So klar, wie es auf den ers­ten Blick scheint, ist es näm­lich nicht, wie jeder, der an einer Uni­ver­si­tät wis­sen­schaft­lich gear­bei­tet hat, weiß. Die For­men öffent­li­cher För­de­rung ist viel­fäl­tig, mit Zwi­schen­stu­fen, nicht immer klar defi­niert mit dem Blick auf das Ganze. Ganz klar gibt es öffent­li­che Gel­der zu For­schungs­zwe­cken (DFG bei­spiels­weise). Aber ande­rer­seits gibt es auch pri­vate Gel­der, die über die Uni­ver­si­tä­ten an die Emp­fän­ger gehen: bei­spiels­weise Sach­mit­tels­ti­pen­dien in Höhe von weni­gen hun­dert Euros, die aus einer pri­va­ten Stif­tung über die Uni­ver­si­tät ver­teilt wer­den. Oder von der DFG geför­derte Gra­du­ier­ten­kol­legs, deren Sti­pen­dia­ten ihr Lebens­un­ter­halt aus eige­nen Mit­teln finan­zie­ren müs­sen. Die DFG stellt dann eben die Gel­der für die Infra­struk­tur etc. des Stu­di­en­gan­ges. Was ist mit den Tau­sen­den von Dok­to­ran­den, die indi­vi­du­ell bei ihrem Dok­tor­va­ter pro­mo­vie­ren, aber tat­säch­lich nichts mit der Uni­ver­si­tät zu tun haben (keine Anstel­lung etc.), den­noch durch die Betreu­ung (Sprech­stunde, spe­zi­elle Semi­nare etc.) staat­li­che Gel­der für ihre For­schung in Anspruch neh­men (streng logisch gedacht!)?

Fazit: Zunächst muß genau defi­niert wer­den, was öffent­lich geför­derte For­schung ist!

  • Nach dem deut­schen Urhe­ber­rechts­ge­setz ist das Urhe­ber­recht Teil des Per­sön­lich­keits­rech­tes. Also der Urhe­ber bestimmt aus freiem Wil­len, was mit der Ver­wer­tung sei­nes Wer­kes geschieht. Es kann nicht von der Per­son los­ge­löst wer­den. (Des­we­gen über­tra­gen Auto­ren Ver­la­gen Nut­zungs­rechte! Die­ser Punkt wird lei­der in vie­len Dis­kus­sio­nen nicht streng genau beach­tet.) Wenn uns aber nun vor­ge­schrie­ben wird, wo und wie wir unser Werk publi­zie­ren, ver­letzt es unsere Per­sön­lich­keits­rechte. Hier besteht also ein Wider­spruch zwi­schen der For­de­rung in der Peti­tion und der aktu­el­len Gesetzeslage.
  • Durch das Grund­ge­setz abge­si­chert ist eine freie For­schung und Lehre (Art. 5 Abs. 3 GG: „Kunst und Wis­sen­schaft, For­schung und Lehre sind frei.“). Zur For­schung gehört ele­men­tar und nicht abkop­pel­bar die Publi­ka­tion der For­schungs­er­geb­nisse. Durch eine Zwangs­ver­pflich­tung zu OpenAc­cess wäre die­ses Grund­recht nicht nur tan­giert, son­dern beschnit­ten. Schon aus die­sem Grund ist die Peti­tion nicht mit dem Grund­ge­setz vereinbar.
  • In wel­cher Form sol­len die Werke als OpenAc­cess vor­lie­gen? Zwei­ver­wer­tung (grü­ner Weg) oder Erst­pu­bli­ka­tion (gol­de­ner Weg)? Nach wel­cher Rechts­form (diverse CC-Lizenzen sind mög­lich) sol­len sie ver­legt wer­den? Wer ent­schei­det dar­über? Wo sol­len sie gela­gert wer­den? Auf einem zen­tra­len staat­li­chen Ser­ver, aber wel­cher Insti­tu­tion dann? Wie lange sol­len sie zugäng­lich sein? Wer ist für die Ver­wal­tung, Regis­trie­rung etc. zustän­dig? Wie soll das Ganze finan­ziert wer­den? Wel­che Lay­out­form sol­len sie haben, wer setzt die Werke, gibt es da Vor­schrif­ten? In kon­se­quen­ter Fort­füh­rung der Gedan­ken ent­steht ein staat­li­cher Zwangs­ver­lag, der so ein Mono­pol erhält. Uns macht das Angst!
  • Ein letz­ter Gedanke: was ist mit den For­schungs­er­geb­nis­sen, die pri­va­tim (Pri­vat­gel­der oder aus der freien Wirt­schaft) ent­stan­den sind. Diese For­scher dür­fen ja letzt­lich den Weg ihrer Publi­ka­tion frei wäh­len. Leicht kann es dazu kom­men, daß hier eine Zwei­klas­sen­wis­sen­schaft ent­steht: staat­lich geför­derte hier, private/aus freier Wirt­schaft geför­derte dort. (Die Frage ist, was macht man mit denen, die aus gemisch­ten Finan­zie­run­gen ent­stan­den sind?) Es ent­steht keine gesunde Kon­kur­renz, die sich aus dem Inhalt/Ergebnisse speist, son­dern aus ihrer Publi­ka­ti­ons­form, wobei ein Part auf eine bestimmte zwangs­fest­ge­legt wird. Ob das gut ist, ist fraglich.

Ohne Frage för­dert OpenAc­cess die Wis­sen­schaft. Ohne Frage ist es nicht in Ord­nung, wenn Ver­lage nicht nur an den hohen Druck­kos­ten, son­dern letzt­lich auch an den Auto­ren abge­ge­be­nen Arbeit wie Satz, Wer­bung etc. und den hohen Ver­kaufs­prei­sen kräf­tig ver­die­nen. Ohne Frage soll der Zugang zu Wis­sen mög­lichst leicht und kos­ten­frei, zumin­dest kos­ten­güns­tig sein. Aber der staat­li­che Zwang zu OpenAccess-Publikationen erscheint uns – vor allem bezüg­lich der offe­nen Fra­gen – nicht der rich­tige Weg zu sein. Viel mehr sollte die Idee, die Frei­wil­lig­keit durch Anreiz­schaf­fung geför­dert wer­den! Sonst besteht die Gefahr, daß Zustände ein­tref­fen wer­den, die nicht in der gut gemein­ten Inten­tion der Peti­tion liegen.

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11 2009

AEON jetzt auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek recherchierbar

LogoMit den guten Mel­dun­gen über AEON aus den letz­ten Tagen und Wochen geht es jetzt wei­ter. Nun ist AEON. Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft seit letz­ter Woche in der Elek­tro­ni­schen Zeit­schrif­ten­bi­blio­thek (EZB) gelis­tet. Damit kann jetzt über alle an die­sem Sys­tem ange­schlos­se­nen Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken AEON recher­chiert und über die EZB auf sie zuge­grif­fen wer­den. Mit ande­ren Wor­ten: AEON ist jetzt nicht nur über die all­ge­mei­nen Such­ma­schi­nen à la google auf­find­bar, son­dern auch über die spezialisierten.

03

11 2009

Herzliche Einladung zur Projektpräsentation von AEON. Forum für junge Geschichtswissenschaft

LogoEs geht los. Unser OpenAccess-Fachjournal AEON. Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft star­tet am 15.10.2009. Im Vor­trags­saal der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig “Alber­tina” stel­len ab 15.00 Uhr Jan Meine, Ver­le­ger, sowie Golo Ley und Has­san Soi­lihi Mzé, Her­aus­ge­ber von AEON, das Jour­nal für Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler der Geschichts­wis­sen­schaft vor. Im Fokus ste­hen die Idee, das Kon­zept und die Arbeits­or­ga­ni­sa­tion. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich dazu eingeladen.

  • Ort: Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig “Alber­tina”, Vortragssaal
  • Datum: 15.10.2009
  • Zeit: ab 15.00 Uhr
  • Ein­la­dung
  • Flyer

AEON. Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft ist Teil von Wissens-Werk.de

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10 2009

Veranstaltungshinweis: „Enteignung oder Infotopia? Google Books und die Zukunft des Wissens“

Am 2. Okto­ber fin­det in den Räu­men der Hein­rich Böll-Stiftung (in Zusam­men­ar­beit mit dem Goe­the Insti­tut sowie iRights.info) in Ber­lin eine Ver­an­stal­tung zu dem The­men– und Pro­blem­kreis „Digi­ta­li­sie­rung“, „OpenAc­cess“, „Google Book“ und „elek­tro­ni­sches Publi­zie­ren“ statt. Dis­ku­tiert wer­den soll mit ver­schie­de­nen Ver­tre­tern aus den jewei­li­gen Berei­chen.
Auch der Meine Ver­lag wird auf einem Podium anwe­send sein und mit­dis­ku­tie­ren. Vor allem unsere Vor­stel­lun­gen zu OpenAc­cess und die ver­le­ge­ri­schen Mög­lich­kei­ten im sozial– und geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Bereich sol­len hier im Vor­der­grund stehen.

Selbst­ver­ständ­lich wer­den wir im Nach­gang von die­ser Ver­an­stal­tung hier in unse­rem Blog berichten.

Ver­an­stal­tungs­ort
Heinrich-Böll-Stiftung, Ber­lin. Raum: Bel­etage. 10117 Ber­lin, Schu­mann­str. 8

Wei­tere Informationen

Pro­gramm
9.30 Anmeldung

10.00 Gruß­worte

  • Dr. Andreas Poltermann – Heinrich-Böll-Stiftung
  • Dr. Chris­toph Bartmann – Goethe-Institut

10.20 Ein­füh­rung

  • Mat­thias Spielkamp – iRights.info

10.30 Was bedeu­tet das Google Book Sett­le­ment für Leser, Auto­ren und Bibliotheken?

  • Dr. Nils Rauer – Fach­an­walt im Bereich Immaterialgüterrecht
  • Lovells LLP, Frankfurt

11.00 Was tut die Bundesregierung?

  • Dr. Irene Paku­scher – Lei­te­rin des Refe­rats Urhe­ber– und
  • Ver­lags­recht im Bun­des­mi­nis­te­rium der Justiz

11.30 Zwi­schen Kon­zen­tra­tion und Inno­va­tion. Digi­tale Geschäfts­mo­delle von Verlagen

  • Dr. Joerg Pfuhl – Vor­sit­zen­der der Geschäfts­lei­tung der
  • Ver­lags­gruppe Ran­dom House, München
  • Annette Kroeber-Riel – Euro­pean Policy Coun­sel bei Google
  • Deutsch­land, Berlin
  • Jan Meine – Meine Ver­lag, Leipzig

Mode­ra­tion:
Dr. Andreas Pol­ter­mann – Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

13.00 Mit­tags­pause

14.00 Zwi­schen Ver­gü­tung und Ver­mark­tung: Autor­schaft in der Netzökonomie

  • Peter Gla­ser – Autor, Berlin
  • Wolf­gang Schim­mel – Sekre­tär im Fach­be­reich Medien bei ver.di, Stuttgart
  • Dr. Flo­rian Cra­mer – Wil­lem de Koo­n­ing Aca­de­mie, Rotterdam

Mode­ra­tion:
Jan Engel­mann – Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

15.30 Pause

16.00 Zwi­schen Daseins­vor­sorge und Mono­pol­bil­dung: Wie regeln wir den Zugang zu Wissen?

  • Prof. Gabriele Beger – Staats­bi­blio­thek Hamburg,
  • Vor­sit­zende des deut­schen Bibliotheksverbands
  • Dr. Chris­toph Bruch – Mit­glied der Steue­rungs­gruppe im
  • Akti­ons­bünd­nis «Urhe­ber­recht für Bil­dung und Wissenschaft»
  • Dr. Arnd Hal­ler – Lei­ter der Rechts­ab­tei­lung von Google Deutsch­land, Hamburg
  • Andreas Stein­hau­ser, Tech­nik­chef von Wiz­pac, Berlin

Mode­ra­tion:
Mat­thias Spiel­kamp – iRights.info, Berlin

18.00 Emp­fang

“Forschung & Lehre” beschäftigt sich mit OpenAccess

Forschung & Lehre 09/2009: OpenAccess. Wissen für alle oder das Ende des Urheberrechts?

For­schung & Lehre 09/2009: OpenAc­cess. Wis­sen für alle oder das Ende des Urheberrechts?

Die Zeit­schrift For­schen & Leh­ren beschäf­tigt sich in ihrem aktu­el­len Heft Sep­tem­ber 2009 in ihrem Leit­thema mit OpenAc­cess. In Inter­view­form äußern sich die unter­schied­lichs­ten Prot­ago­nis­ten, dadurch erhält der Leser kom­pri­miert Infor­ma­tio­nen, Mei­nun­gen und Ein­drü­cke. Leit­frage in allen Bei­trä­gen ist: inwie­fern ver­letzt OpenAc­cess das (euro­päi­sche) Urhe­ber­recht. Zu Wort kommen:

Eigent­lich ist es schon inter­es­sant, daß es erst jetzt, nach­dem die Dis­kus­sion um den “Hei­del­ber­ger Appell”, causa google etc. schon lange andau­ert, in den Mit­tei­lun­gen des Deut­schen Hoch­schul­ver­ban­des das Thema auf­ge­nom­men wurde. Das zeigt schon eini­ges. Nun ja, aber gut ist es, daß über­haupt das Thema beleuch­tet wird, auch unter ver­schie­de­nen Blick­win­keln. Pro­ble­ma­tisch finde ich zwei Dinge: einer­seits die Wahl der Leit­über­schrift “OpenAc­cess. Wis­sen für alle oder das Ende des Urhe­ber­rechts?”, wel­ches eine Inten­tion vor­gibt, die kaum zu auf eine aus­ge­wo­gene Dar­stel­lung schlie­ßen läßt; ande­rer­seit wird dem Leser (und dies sind Hoch­schul­an­ge­stellte, Pro­fes­so­ren, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter) keine ein­deu­tige, neu­trale Fak­ten­in­for­ma­tion gege­ben. Hier pral­len Mei­nun­gen auf­ein­an­der, die ohne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu einem ver­wir­ren­den Ein­druck füh­ren. Warum gab es kei­nen Über­blick zu dem Thema OpenAc­cess, Hei­del­ber­ger Appell, causa google? Viel­leicht hätte dann man­che Ver­men­gung wie OpenAc­cess und causa google ver­mie­den und tat­säch­lich infor­miert wer­den kön­nen. Denn OpenAc­cess hat nichts mit dem Urhe­ber­recht zu tun. Es ist eine Form der Publi­ka­tion! So füh­ren die Bei­träge letzt­lich nicht zur Ver­stän­di­gung, son­dern zur Ver­här­tung der Fron­ten. Schade, hier hätte man mehr erreich kön­nen und auch müssen!

Update: das kom­plette Heft gibt es hier als Pdf-Datei

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09 2009

Pressebericht über DISKURS

Artikel der Oldeburgischen Volkszeitung vom 30.06.2009

Arti­kel der Olde­bur­gi­schen Volks­zei­tung vom 30.06.2009

Das aktu­elle DISKURS-Heft “Post­kom­mu­nis­mus und Ost­eu­ropa” hat die Olden­bur­gi­sche Volks­zei­tung zum Anlass genom­men, um mit einem der DISKURS-Herausgeber (Dr. Mat­thias Lemke) ein Inter­view zum Zeit­schrif­ten­pro­jekt durch­zu­füh­ren. DISKURS befin­det sich nun bereits im 5. Jahr und ent­wick­let sich ste­tig wei­ter. Als nächs­ten gro­ßen Schritt haben sich Her­aus­ge­ber und Ver­lag dar­auf geei­nigt, die Zeit­schrift in ein OpenAccess-Journal zu wan­deln. Dar­über berich­ten wir in Kürze hier mehr.

Wei­tere Informationen

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07 2009

AEON macht Fortschritte

Die inno­va­tive Online– und OpenAc­cess­zeit­schrift “AEON — Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft” macht in ihrer Grün­dungs– und Auf­bau­phase Fort­schritte. Mitt­ler­weile hat sich ein Her­aus­ge­ber­gre­mium sowie erste Redak­teure gefun­den, die eine neue Her­aus­for­de­rung – gerade auch für die Geschichts­wis­sen­schaft – ange­hen, die Wis­sen­schaft im Netz. Neue Publi­ka­ti­ons­for­men und alter­na­tive Wege, Inhalte aus der Wis­sen­schaft wie­der auf schnelle Art und Weise der Wis­sen­schaft zur Ver­fü­gung zu stel­len und dabei die Pro­ble­ma­tik von Nut­zungs­rech­ten an den Inhal­ten anzugehen.

AEON wird über die Publi­ka­ti­ons­form Wissens-Werk.de als OpenAccess-Journal des Meine Ver­lags ab Okto­ber 2009 erschei­nen. Dazu haben die Her­aus­ge­ber ein Exposé sowie erste Auto­ren­hin­weise ver­fasst – für Inter­es­sierte und natür­lich poten­ti­elle Autoren.

Wei­tere Informationen

02

07 2009

“Heidelberger Appell” – ab wann wird eine Diskussion nur noch grotesk?

Gerade aktu­ell im IBI-Weblog den ers­ten Hin­weis zum Heise-Artikel gele­sen, dann den Bei­trag selbst auf Heise. Die ganze Debatte (kann man sie eigent­lich über­haupt noch so bezeich­nen?) nimmt zuneh­mend gro­tes­kere Züge an. Gut, eigent­lich wäre es hier an der Stelle gebo­ten, auch den Ori­gi­nal­bei­trag von Roland Reuß zu lesen, um nicht irgend­wel­chen Aus­zü­gen, die miß­in­ter­pre­tiert wer­den könn­ten, auf dem Leim zu gehen. Nur stellt sich mir hier die Frage, kann/darf man ab einem Punkt, an dem die Dis­kus­sion sich so wan­delt und erst­mal, was die Fak­ten betrifft, nichts neues bringt, über­haupt noch die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen sam­meln und lesen? Ist der Punkt schon erreicht? Natür­lich ist es legi­tim, in solch einer Debatte auch seine Mei­nung kund zu tun und auf Feh­ler oder Übertreibungen/unangebrachte Ver­glei­che in der Dis­kus­sion hin­zu­wei­sen, wie es der IBI-Weblog getan hat (neben­bei ich fand den Arti­kel gut), oder noch­mals neu­este Hin­weise in der Debat­ten­folge, wie es im Heise-Artikel getan wurde,  zu geben. Aber ich frage mich all­ge­mein, sind wir nicht wirk­lich bald an dem Punkt ange­langt, wo jeder Bei­trag zum “Hei­del­ber­ger Apell” à la Mei­nungs­kund­tu­ung ihm mehr Auf­merk­sam­keit zubil­ligt, als es für die Dis­kus­sion dien­lich ist? Nicht das wir uns noch zu Hand­lan­gern einer auf­ge­bläh­ten, vom eigent­li­chen Ziel abge­kom­me­nen Debat­ten­füh­rung mutie­ren. Wäre es jetzt nicht lang­sam gebo­ten, daß die ers­ten und gro­ßen Anlauf­stel­len der Buch­bran­che (bei­spiels­weise Bör­sen­ver­ein oder Deut­scher Biblio­theks­ver­band) ein­zeln oder sogar gemein­sam eine wirk­li­che Dis­kus­si­ons­platt­form schaf­fen, die von neu­tra­len und fak­ten­ge­sät­tig­ten Infor­ma­ti­ons­samm­lun­gen zu den Streit­the­men causa google, elek­tro­ni­sche Publi­ka­tion und OpenAc­cess beglei­tet wird? Schließ­lich wer­den die Kern­fra­gen hier zum Poli­ti­kum, dem mei­ner Mei­nung nach momen­tan eine  wirk­lich aus­ge­wo­ge­nen Grund­lage und gedank­li­che Ziel­ge­nau­ig­keit fehlt.

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05 2009