Posts Tagged ‘Web 2.0’

Liste von Archivaren/Archive bei Twitter

So, nun gibt es end­lich neben dem Buch­ver­lags-, Biblio­theks- und Buchhändler/Antiquariatsver­zeich­nis auch eine Liste der Archi­vare bzw. Archive bei Twit­ter. Sie wird regel­mä­ßig ergänzt. Wer sich nicht auf der Liste wie­der­fin­det bzw. jeman­den kennt, der dort nicht erscheint, gibt mir bitte eine kurze Mitteilung.

Stand: 24.07.2009

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07 2009

Twittern und bloggen Archivare? Aufruf: wer kennt welche?

Nach­dem ich eine Liste der twit­tern­den Buch­händ­ler und Anti­quare fer­tig­ge­stellt habe und eine Liste der eben­falls twit­tern­den Biblio­the­kare gefun­den habe, drängte sich mir die Frage auf, ob auch Archi­vare twit­tern und blog­gen. Lei­der habe ich bis­her noch nie­man­den gefun­den. Gerne würde ich solch eine Liste zusam­men­stel­len. Daher meine Bitte und Aufruf:

Wer kennt also twit­ternde Archivare?

Bitte schrei­ben Sie mir, wenn sie jeman­den kennen.

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07 2009

OpenAccess-Tagung im Frankfurter Literaturhaus – Meinungen und Links

In die­ser Woche fand im Frank­fur­ter Lite­ra­tur­haus die Tagung zum “Hei­del­ber­ger Appell” statt, die ers­ten Stim­men dazu sind nun im Netz erschie­nen (auch wenn es wohl ein Wider­spruch zur Hal­tung man­cher Teil­neh­mer sein mag ;-) ). Wir konn­ten daran lei­der nicht teil­neh­men, haben aber inter­es­siert die ver­schie­de­nen Bericht sofort gele­sen. Faßt man die Grund­in­for­ma­tio­nen zusam­men, scheint die Tagung nur eine reale Wider­gabe des Hei­del­ber­ger Appells gewe­sen zu sein: Ver­mi­schung von Begrif­fen, die über­haupt nichts damit zu tun haben; kein Ein­ge­hen auf die Argu­mente der jewei­li­gen Seite; nur eine Schein­dis­kus­sion; Vor­tra­gende, die nur einer Dis­kus­si­on­s­eite ange­hör­ten. Schade!

Unsere Posi­tion zum Hei­del­ber­ger Appell fin­den sie hier.

Es ist Zeit, daß diese Dis­kus­sion nun end­lich pole­misch frei und sach­be­zo­gen geführt wird. Dazu gehört auch eine genaue Anwen­dung der Begriffe causa google, OpenAc­cess und elek­tro­ni­sches Publi­zie­ren! Solange dies nicht geschieht, wer­den sich die Fron­ten verhärten.

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07 2009

Cast Your Art!

Quelle: Castyourart.com

Quelle: Castyourart.com

Kunst und Kunst erschaf­fen ist eine urei­genste Eigen­schaft der Men­schen. Es gibt kein ande­res Lebe­we­sen, daß sich so mit Mate­ria­lien und Ideen beschäf­tigt, um dar­aus Neues, Ästhe­ti­sches, Nichts­prak­ti­sches zu erschaf­fen. Über­dies bewegt Kunst den Betrach­ter, löst Emo­tio­nen in ihm aus, egal, ob er einen Zugang zum Kunst­werk fin­det oder es kom­plett ablehnt. Die­sen Zugang will das Por­tal “Cast your art” mit sei­nen wöchent­lich wech­seln­den Videos, in denen zeit­ge­nös­si­sche Künst­ler oder Insti­tu­tio­nen ihre Kunst­werke, ihre Ent­ste­hung und die Idee dahin­ter vor­stel­len, bie­ten. Das erste Mal sah ich ein sol­ches Video wäh­rend einer Stra­ßen­bahn­fahrt (mobil TV ist ein Spon­sor des Por­tals) und war von dem Bei­trag fas­zi­niert. Die Videos sind gut gemacht, sys­te­ma­tisch auf­be­rei­tet und man bekommt recht schnell einen Zugang zur Idee des Künst­lers, auch wenn ich nicht immer alles nach­voll­zie­hen kann (ja, auch als Kunsthistorikerin!).

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07 2009

Buchhandel bei Twitter

Vor zwei Tagen hat Lean­der Wat­tig (Buch­ver­lage bei Twit­ter) seine Liste der Buch­ver­lage bei Twit­ter in sei­nem Blog aktua­li­siert. Das brachte mich auf die Idee, wie es denn um den Buch­han­del bei Twit­ter steht und das so eine Liste auch ganz nütz­lich wäre. Ich fange hier mal an, einige die ich ent­deckt habe, auf­zu­zäh­len. Es soll der Anfang sein, Ergän­zun­gen sind mir sehr will­kom­men. Natür­lich zäh­len Anti­quare auch.

Aktua­li­siert: 09.02.2010

P.S.: Na klar “ver­fol­gen” wir die oben genann­ten bei Twitter.

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06 2009

“Geld verdienen in digitaler Buchbranche” – ein Einwand aus Verlagssicht

Vor zwei Tagen schrieb Lean­der Wat­tig in sei­nem Blog seine Gedan­ken zum Thema “Geld ver­die­nen in digi­ta­ler Buch­bran­che”. Zusam­men­ge­faßt geht es um die Mög­lich­keit, daß jeder Autor im Zeit­al­ter des Inter­nets, des Web 2.0 und des E-Books sel­ber in der Lage ist, sein Werk unter Aus­schlie­ßung eines Ver­la­ges digi­tal zu ver­kau­fen. Der Autor erstellt den zu ver­äu­ßern­den Inhalt, die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Erstel­lung eines E-Books (in ein­fachs­ter Form als Pdf) und die Ver­brei­tung im Inter­net über­nimmt er zugleich. Wo bleibt dann der Ver­lag? Wo liegt dabei seine Auf­ga­ben und Tätigkeitsfelder?

Im Grunde stimme ich Wat­tig zu, daß dem Autor heute und in Zukunft die Selbst­ver­mark­tung gege­ben ist. Nun kommt von mei­ner Seite das große Aber. Seine Gedan­ken beru­hen auf einer bestimm­ten Vor­aus­set­zung, näm­lich “Wenn wir uns nun also vor­stel­len und beja­hen, dass das Inter­net lang­fris­tig zum abso­lut domi­nie­ren­den Medium wird und Inhalte pri­mär digi­tal vor­lie­gen wer­den, dann reden wir über eine Welt, in der sogar papierne Bücher eher die Aus­nahme als die Regel sein wer­den.” (Lean­der Wat­tig). Hier wird ein Zukunfts­sze­na­rio der papier­lo­sen Welt vor­ge­ge­ben, die mir in ihrer End­gül­tig­keit nicht vor­stell­bar ist. Ich glaube eher, daß beide Vari­an­ten – Papier– und elek­tro­ni­sche Form – geben wird. Gut, nun kann ja der Ein­wand kom­men, daß man mit Digi­tal­druck oder Print-on-Demand auch als Autor preis­wert kklas­si­sche Bücher pro­du­zie­ren kann. Aber dazu benö­tigt der Autor das tech­ni­sche Wis­sen der Her­stel­lung und die Zeit, sich nach dem bes­ten Anbie­ter zu erkun­di­gen. Will er das? Will er diese Inves­ti­tion erbrin­gen? Dazu kommt noch die tech­ni­sche Gren­zen der Her­stel­lung im Bereich Digi­tal­druck und Print-on-Demand bzw. die Nicht­kom­pa­ti­bi­li­tät mit bestimm­ten Wunsch­vor­stel­lun­gen (Papier­aus­wahl etc.). Des­wei­te­ren ist über­haupt der ganze Her­stel­lungs­be­reich in die­ser Dis­kus­sion näher in den Fokus zu rücken, ange­fan­gen von der Typo­gra­phie und dem Satz bis zur Her­stel­lung. Und das ist der Punkt, an dem der Ver­lag in Erschei­nung tritt. Denn was sind die Auf­ga­ben eines Ver­la­ges? Die ange­bo­te­nen Inhalte der Auto­ren (Manu­skripte) auf ihre Qua­li­tät zu prü­fen (Lek­to­rat), sie in eine ange­mes­sene Form zu brin­gen (Kor­rek­to­rat, Satz, Her­stel­lung) und anschlie­ßend zu ver­trei­ben (Buch­ver­kauf). Der Ver­lag kann diese Auf­ga­ben auf­grund sei­ner Erfah­rung, Kom­pe­tenz und Ver­bin­dun­gen am bes­ten bewerk­stel­li­gen. An vie­len Stel­len wird der Autor allein schei­tern: sei es, die ange­mes­sene Form zu brin­gen (wie­viele typo­gra­phi­sche Män­gel sind nicht schon heute in zahl­rei­chen Büchern zu sehen, weil Ver­lage sich die Kos­ten für einen anstän­di­gen Satz spa­ren und die Auf­gabe dem Autor über­las­sen, der dann mit Word an sei­nem Manu­skript her­um­dok­tort????) oder die Kom­pe­ten­zen für den Buch­ver­kauf zu haben, vor allem für Leser, die nicht inter­netaf­fin sind? Ist diese Leser­gruppe nicht am Ende außen vor?

Ich denke, es wird sich eine Mischung erge­ben. Unbe­kannte Auto­ren, die den Weg der Selbst­ver­mark­tung gehen, um Bekannt­heit zu erlan­gen, aber den Zeit– und Arbeits­auf­wand unter­schät­zen und sich schließ­lich doch einen Fach­part­ner, Ver­lag, suchen. Ver­lage dage­gen haben im Inter­net die Mög­lich­keit, zum einen Auto­ren zu ent­de­cken und zu för­dern sowie sel­ber in Koope­ra­tion mit den Auto­ren die Leser mit digi­ta­len Inhal­ten zu gewin­nen. Denn Autor und Ver­lag sind eine Sym­biose und keine Kon­kur­ren­ten, zumin­dest ist das mein Verständnis!

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04 2009

Das Ohr an der Zeit – Kommunikationswandel bei Antiquaren

Erst vor weni­gen Tagen wun­derte ich mich hier über eine kurze Notiz im boersenblatt.net, wel­che auf die Nut­zung von Twit­ter durch Anti­quare hin­wies. Ich war da noch leicht irri­tiert, da für mich Anti­qua­riate und deren Besit­zer der Inbe­griff des Bücher­schat­zes sind. Hier wer­den Bücher in ihrem rei­fe­ren Lebens­ab­schnitt einer neuen Auf­gabe zuge­wie­sen. Wenn man so will, die Gene­ra­tion “Bücher 50+“oder “Sil­ver­books” ;-) . Heute habe ich mich eines bes­se­ren beleh­ren las­sen und bin auf den Blog von Rai­ner Fried­rich Meyer und Michael Stein gestos­sen. Erst wenige Wochen alt sind diese Anwen­dun­gen des Web 2.0. Ich bin von der Auf­ge­schlos­sen­heit und Neu­gierde der bei­den Blog­ger posi­tiv über­rascht und wün­sche ihnen viel Spaß und Erfolg. Die neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men drin­gen eben zuneh­mend in unsere tra­di­ti­ons­rei­che Bran­che ein. Auf­ge­schlos­sen, neu­gie­rig und gespannt erwarte ich diese Ver­än­de­run­gen und bin froh, es selbst mit­zu­er­le­ben und aktiv gestal­ten zu kön­nen. Was mei­nen Sie dazu?

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04 2009

Antiquariate und Twitter – die neue Symbiose sowie von der Jungfräulichkeit der E-Books

Ges­tern las ich im boersenblatt.net, daß im neuen Heft der Zeit­schrift “Aus dem Anti­qua­riat” ein Bei­trag zu Anti­qua­riate und Twit­ter zu fin­den ist. Web 2.0 und das Han­deln mit gebrauch­ten und alten Büchern. Mensch, da habe ich nicht schlecht gestaunt. Schließ­lich ver­binde ich in mei­nen Gedan­ken Anti­qua­riate per se mit gedruck­tem Papier! Gut, ZVAB und book­looker kenne ich auch, auch schon genutzt. Aber eine Home­page ist ja heute für alle, die das Inter­net wie das täg­li­che Brot nut­zen, über­haupt nichts beson­de­res. Und nun der Schritt wei­ter bei den Anti­qua­ria­ten. Eigent­lich ist das ja kon­se­quent wei­ter­ge­dacht. Denn was spricht gegen eine sol­che Nut­zung? Nichts, oder? Was mei­nen Sie?

Mich brachte diese Vor­stel­lung gleich auf neue “Zukunfts­vi­sio­nen”. Heute ist ja viel­fach von E-Book und elek­tro­ni­schen Publi­ka­tio­nen sowie ihren Ein­fluß auf die Ver­lags– und Buch­bran­che die Rede. Nun stellt man sich mal vor, man wäre 40 bis 50 Jahre in die Zukunft gereist und läuft in der Rit­ter­straße in Leip­zig an den drei Anti­qua­ria­ten vor­bei. Gibt es die noch? Kann man dann da noch hin­ein­ge­hen und in einer Daten­bank nach gebrauch­ten und alten E-Books stö­bern? Ich weiß, eigent­lich ist die­ser Gedanke ver­rückt. Eine elek­tro­ni­sche Publi­ka­tion kann ja nicht altern oder als gebrauchte Vari­ante in der Daten­bank beste­hen. Sie ist sui gene­ris immer eine Jung­frau im Gegen­satz zum Buch, was in sei­nem Buch­le­ben altert. Was wird dann wohl aus den Anti­qua­ria­ten und deren unwi­der­steh­li­che Atmo­sphäre? Wohin flüch­tet der Buch­lieb­ha­ber, um die­sen Duft des geal­ter­ten Buchs ein­at­men zu kön­nen? Viel­leicht kommt es dann ja ganz anders als heute gedacht – gebrauchte E-Books z. B. …

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04 2009