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E-Books im Meine Verlag

Jetzt geht es so lang­sam los: wir bauen unse­ren E-Book-Bereich auf. Eigent­lich sollte es alles viel schnel­ler gehen, aber dann tra­ten unvor­her­ge­se­hene Pro­bleme auf, die erst­mal alles etwas brems­ten. Das Gute daran war, wir hat­ten Zeit zum Über­le­gen, Nach­den­ken und Beob­ach­ten. Wie sieht es nun mit den E-Books bei uns aus?

1. Unsere E-Books sind im ganz klas­si­schen Pdf-Format. Nur so bleibt das Sei­ten­lay­out fest. Da wir haupt­säch­lich wis­sen­schaft­li­che Lite­ra­tur publi­zie­ren und dort die Zitier­bar­keit gege­ben sein muß, ist das für uns jetzt die opti­male Lösung. Daß die Bücher auf die­sem Wege nicht ideal auf mobi­len End­ge­rä­ten wie Handy etc. gele­sen wer­den kön­nen, ist uns bewußt. Aber wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tio­nen wer­den ohne­hin mehr sta­tio­när als mobil gele­sen, denn mit ihnen wird gear­bei­tet (Anstrei­chen, Kom­men­tie­ren etc.).

2. Unsere E-Books sind DRM-frei (Digi­tal Rights Manage­ment – Digi­tale Rech­te­ver­wal­tung). Diese Ent­schei­dung haben wir bewußt getrof­fen. Der Leser erwirbt das E-Book und nach unse­rer Auf­fas­sung ist es nicht sinn­voll, ihm bei der Nut­zung Ein­schrän­kun­gen zu machen. Schließ­lich tun wir dies beim Print auch nicht. Was die ille­gale Ver­brei­tung der E-Books betrifft: DRM funk­tio­nie­ren nie so, daß sie nicht gehackt wer­den kön­nen. Es ent­wi­ckelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel. Wie dies aus­geht, haben die Erfah­run­gen aus der Musik­bran­che gezeigt. Der Leser soll nicht für die Angst des Ver­la­ges vor ille­ga­ler Ver­brei­tung zah­len. Das bedeu­tet aber auch im Umkehr­schluß: wer ille­gal die Bücher ver­brei­tet, scha­det nicht nur dem Ver­lag, son­dern in aller ers­ter Linie dem Autor! Er ver­wehrt ihm seine Ent­loh­nung. Hier ist Anstand und Red­lich­keit gefragt.

Unsere Bücher sind u. a. über libreka! zu bezie­hen.

Wer übri­gens einen bar­rie­re­freien Zugang zu sei­nen Publi­ka­tio­nen wünscht, kann gerne sein Manu­skript bei uns als Open Access auf Wissens-Werk.de ver­öf­fent­li­chen.

Wir star­ten unsere E-Book-Sparte mit dem Buch von

  • Uta Mar­quardt: “… und hat sein Tes­ta­ment und letz­ten Wil­len also gemacht.” Gör­lit­zer Bür­ger­tes­ta­mente des 16. Jahr­hun­derts, Leip­zig 2009.

Zum Buch:

Gör­litz ist bekannt für seine fas­zi­nie­rende Alt­stadt, die beson­ders durch ihre Renaissance-Bauten geprägt wird. In ihren Gas­sen und Plät­zen lässt es sich ein­tau­chen in das 16. Jahr­hun­dert – in die Blü­te­zeit der Stadt. Die­ser Zeit wid­met sich das vor­lie­gende Buch mit dem Ziel, das Leben in jener Epo­che bes­ser ver­ste­hen zu lernen.

Die Auto­rin nähert sich ihrem Thema, indem sie über­lie­ferte Gör­lit­zer Tes­ta­mente auf unter­schied­lichste Art und Weise aus­wer­tet. Tes­ta­mente bie­ten dabei einen viel­fäl­ti­gen Ein­blick in die Lebens­wel­ten der Men­schen jener Zeit. Sie zei­gen, wer in der Stadt lebte und wen man in sei­ner letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung bedachte, aber auch, was man alles sein Eigen nannte und wie groß dabei die mate­ri­el­len und sozia­len Unter­schiede zwi­schen den Bevöl­ke­rungs­schich­ten waren. Dar­über hin­aus ver­an­schau­li­chen sie beste­hende Fami­li­en­ver­hält­nisse oder ver­brei­tete Ängste und Hoff­nun­gen der Stadtbevölkerung.

Die Gör­lit­zer Tes­ta­mente sind in den Stadt­bü­chern neben einer Reihe wei­te­rer Ein­träge zu fin­den. Ihre große Anzahl und der lange Über­lie­fe­rungs­zeit­raum las­sen sie zu einer außer­or­dent­lich bedeu­ten­den Quelle für sozi­al­ge­schicht­li­che Unter­su­chun­gen werden.

Zur Auto­rin:

Uta Mar­quardt, geb. 1969 in Löbau/Sachs., stu­dierte Geschichte und Kunst­ge­schichte an den Uni­ver­si­tä­ten Leip­zig und Lyon und pro­mo­vierte an der Uni­ver­si­tät Osna­brück. Sie lebt mit ihrer Fami­lie in Dresden.

Aus­stat­tung und Preis

  • 245 + V Seiten
  • 12 Abbil­dun­gen
  • 3 Dia­gramme und Grafiken
  • zahl­rei­che Tabellen
  • Quel­len– und Lite­ra­tur­ver­zeich­nis, Anhang

Print:

  • ISBN: 978 – 3-9811859 – 9-7
  • Preis: 32,95 EUR

E-Book:

  • ISBN: 978 – 3-941305 – 99-1
  • Preis: 19,95 EUR
  • zu bezie­hen über libreka!

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03 2010

Öffnung der OpenAccess-Plattform Wissens-Werk.de für alle Veröffentlichungsformen

Mit unse­rer Platt­form Wissens-Werk.de beken­nen wir uns zu Open Access zu. Mit den bei­den Zeit­schrif­ten AEON und Arbeits­ti­tel haben wir die ers­ten Schritte getan und sehr gute Erfah­run­gen gesam­melt. Nun öffnen wir Wissens-Werk.de für alle Ver­öf­fent­li­chungs­for­men, d. h. wir bie­ten enga­gier­ten Wis­sen­schaft­lern jeg­li­cher Fach­rich­tung die Mög­lich­keit an, ihre Bei­träge – egal, ob Mono­gra­fie, Skript oder Jour­nal – als Open Access zu veröffentlichen. 

Vor­teile von Open Access:

  • kos­ten­freier Zugang für die Leser
  • durch freien Zugang eine brei­tere und inten­si­vere Rezep­tion Ihrer Forschungsergebnisse
  • schnelle Verbreitung
  • dadurch För­de­rung des Wissenschaftsdiskurses
  • unmit­tel­bare Aus­ein­an­der­set­zung mit den Forschungsergebnissen
  • direkte Kom­mu­ni­ka­tion und Dis­kus­sion möglich

Wir bie­ten Ihnen mit Wissens-Werk.de die ent­spre­chende Plattform:

u. a.

  • ver­le­ge­ri­sche Betreu­ung Ihrer Publi­ka­tion: Satz, Kor­rek­to­rat und Lay­out der Beiträge
  • tech­ni­sche Bereitstellung
  • Support
  • Mel­dung an ver­schie­dene OpenAccess-Datenbanken und Suchmaschinen

Wir möch­ten mit Wissens-Werk.de eine Platt­form für einen schnel­len, bar­rie­re­freien und inten­si­ven Wis­sen­schafts­dis­kurs schaffen!

Alle Infor­ma­tio­nen hierzu fin­den Sie auf unse­rer Ver­lags­web­site.

Ihr Ansprech­part­ner für Wissens-Werk.de ist Frau Wenke Rich­ter:
wenke.richter/at/meine-verlag.de

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03 2010

In eigener Sache: Meine Verlag auf Facebook

Ohne Scheu suchen wir den direk­ten Kon­takt zu unse­ren Lesern, Kun­den, Kol­le­gen und Bekann­ten. Des­we­gen nut­zen wir gerne und wohl auch inten­siv Social Media. Man fin­det uns bei Twit­ter, hier im Blog, auf Flickr und eben auch auf Face­book. Dort berich­ten wir über Neu­ig­kei­ten aus dem Ver­lag, Neu­er­schei­nun­gen, unse­rer Open Access-Plattform Wissens-Werk.de und dis­ku­tie­ren gerne mit Ihnen über die Ver­än­de­run­gen in der Buch– und Wis­sen­schafts­bran­che. Zu fin­den sind wir auf Face­book unter

http://www.facebook.com/MeineVerlag

Wir wür­den uns freuen, Sie dort zu tref­fen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

P. S.: Wer gute Tipps über Face­book braucht, soll bei Lean­der Wat­tig vorbeischauen.

03

03 2010

Aufnahme von AEON und Arbeitstitel in OJS Journal List

Die bei­den Open Access-Zeitschriften “AEON – Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft” und “Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende” lau­fen auf Wissens-Werk.de auf dem Open Jour­nal Sys­tem. Diese Open-Source-Software wurde spe­zi­ell auf die Bedürf­nisse von peer-reviewed Open Access-Zeitschriften mit einem Redak­ti­ons– und Begut­ach­tungs­sys­tem zur Ver­wal­tung und Ver­öf­fent­li­chung sol­cher Fach­jour­nale ent­wi­ckelt. Ver­ant­wort­lich zeich­net für die­ses aus­ge­zeich­nete und emp­feh­lens­werte Pro­gramm das Public Know­ledge Pro­ject (u. a. die Faculty of Edu­ca­tion at the Uni­ver­sity of Bri­tish Colum­bia, die Simon Fra­ser Uni­ver­sity Library, die School of Edu­ca­tion at Stan­ford Uni­ver­sity und die Cana­dian Centre for Stu­dies in Publis­hing at Simon Fra­ser Uni­ver­sity. Es steht unter der GNU Gene­ral Public License. Seit die­ser Woche nun sind beide genann­ten Zeit­schrif­ten in der Liste der die­ses Pro­gramm nut­zende Jour­nale aufgeführt.

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02 2010

OpenAccess-Journal “Arbeitstitel” in der DOAJ aufgenommen

Arbeitstitel. Forum für Leipziger PromovierendeAm 11. Februar 2010 wurde das OpenAccess-Journal “Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende” in die Daten­bank des Direc­tory of Open Access Jour­nals (DOAJ) der Uni­ver­si­tät Lund auf­ge­nom­men. Im DOAJ ist ein Ver­zeich­nis von elek­tro­ni­schen Zeit­schrif­ten, die nach den Grund­sät­zen des Open Access publi­zie­ren. Es wer­den nach stren­gen Kri­te­rien nur wis­sen­schaft­li­che Zeit­schrif­ten auf­ge­nom­men, die über ein Qua­li­täts­kon­troll­sys­tem wie das Peer-Review-Verfahren ver­fü­gen und sofort nach dem Erschei­nen (also keine embargo period) ein­seh­bar sind. Im Gegen­satz zur EZB (Elek­tro­ni­sche Zeit­schrif­ten­bi­blio­thek) kön­nen die Arti­kel im DOAJ gele­sen wer­den (abhän­gig von der Sys­tem­pflege der Her­aus­ge­ber oder des Ver­la­ges). Natür­lich könenn alle Bei­träge von Arbeits­ti­tel nicht nur auf Wissens-Werk.de, son­dern auch im DOAJ gele­sen werden.

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02 2010

Die Einflüsse von Open Access auf das Verhältnis der Universitäten untereinander

Bei Twit­ter habe ich einen Link zu einem inter­es­san­ten Arti­kel von Angela Sut­ton zum Thema Open Access und der Ein­fluß auf das Ver­hält­nis der Uni­ver­si­tä­ten unter­ein­an­der gele­sen (Titel des Blog­post: Does Infor­ma­tion want to be free?). Ein wich­ti­ger Aspekt sprach Sut­ton in ihrem Bei­trag an. Open Access hat nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die Ver­lags­bran­che, son­dern viel­mehr auch auf das Innen­ver­hält­nis der Uni­ver­si­tä­ten. Wie das? Nach­dem der poli­ti­sche Wille zu Open Access bei der DFG da ist (Stich­wort Merk­blatt und För­de­rung), wird es wohl nicht mehr Jahre dau­ern, bis sich Open Access im Wis­sen­schafts­be­trieb eta­bliert hat – bei der einen Dis­zi­plin eher, bei ande­ren lang­sa­me­rer. Beson­ders stark wird es die Geis­tes­wis­sen­schaf­ten tref­fen, denn hier sind Dritt­mit­tel in der Regel DFG-Mittel. Da wird dann wohl bald nach der Bereit­schaft und den Erfah­run­gen zu die­sem Thema gefragt wer­den. Pro­jekt­grup­pen, die dann nichts vor­wei­sen kön­nen oder sogar eine Ableh­nung signa­li­sie­ren, wer­den es schwie­ri­ger haben, Mit­tel zuge­wie­sen zu bekom­men. Nimmt man dann noch die Dis­kus­sion um das lei­dige Thema “Eli­te­uni­ver­si­tät” hinzu, so sind Kon­flikt­fel­der am Hori­zont zu erken­nen. Aber ande­rer­seits bie­tet Open Access genau den klei­ne­ren Uni­ver­si­tä­ten, die Wis­sen­schafts­szene in Bewe­gung zu ver­set­zen. Ich bin gespannt, wie es hier wei­ter­geht. Was mei­nen Sie?

P. S. In Leip­zig ist mit AEON. Forum für junge Geschichts­wis­sen­schaft und Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende auf der Open Access-Plattform Wissens-Werk.de ein guter Anfang für die zweit­äl­teste Hoch­schule Deutsch­lands gemacht.

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02 2010

neue OpenAccess-Fachzeitschrift auf Wissens-Werk.de online: Arbeitstitel. Forum für Leipziger Promovierende

LogoArbeitstitelVor weni­gen Tagen schon im Blog ange­kün­digt, nun ist es end­lich so weit: Seit heute ist die neue OpenAccess-Fachzeitschrift “Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende” online. Her­aus­ge­ge­ben wird sie von den jun­gen Leip­zi­ger Wis­sen­schaft­lern Ste­pha­nie Gar­ling, Fran­ziska Nae­ther, Felix Frey, Chris­tian Fröh­lich und Enrico Tho­mas. Auf ihr wer­den inter­dis­zi­pli­när Bei­träge ver­schie­de­ner Leip­zi­ger Dok­to­ran­den ver­öf­fent­licht, die so ihre Dis­ser­ta­tion einem brei­ten Publi­kum vor­stel­len. Unter­stützt wer­den die Her­aus­ge­ber durch die Leip­zi­ger Initia­tive für Pro­mo­vie­rende (LIP). Arbeits­ti­tel ist Teil der Inter­net­platt­form Wissens-Werk.de. Der Meine Ver­lag för­dert so junge Wissenschaft(ler) und OpenAccess!

In der ers­ten Aus­gabe, die die The­men “Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie, Musik­ge­schichte und Archi­tek­tur in der Ent­wick­lungs­hilfe” umfaßt, sind fol­gende Auto­ren vertreten:

Alle Bei­träge kön­nen kos­ten­frei als .pdf auf Arbeits­ti­tel ein­ge­se­hen und her­un­ter­ge­la­den werden.

Arbeits­ti­tel fin­den Sie unter fol­gen­dem Link:

Wir wün­schen allen Lesern viel Spaß beim Stö­bern und den Her­aus­ge­bern sowie Redak­teu­ren von Arbeits­ti­tel erfolg­rei­ches Gelin­gen! Über das Erschei­nen der zwei­ten Zeit­schrift auf Wissens-Werk.de sind wir vom Meine Ver­lag stolz und glücklich.

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01 2010

Neue OpenAccess-Zeitschrift auf Wissens-Werk.de: Arbeitstitel. Forum für Leipziger Promovierende

LogoArbeitstitelWissens-Werk.de wächst kon­ti­nu­ier­lich wei­ter. In weni­gen Tagen erscheint eine neue OpenAccess-Zeitschrift mit dem Titel “Arbeits­ti­tel. Forum für Leip­zi­ger Pro­mo­vie­rende”, her­aus­ge­ge­ben von Ste­pha­nie Gar­ling, Enrico Tho­mas, Fran­ziska Nae­ther, Chris­tian Fröh­lich und Felix Frey. In ihr wer­den Bei­träge Leip­zi­ger Dok­to­ran­den über ihr jewei­li­ges Dis­ser­ta­ti­ons­pro­jekt ver­öf­fent­licht, wel­che zuvor im Rah­men der Leip­zi­ger Pro­mo­ti­ons­vor­träge in einem Refe­rat vor­ge­stell wur­den. Die Zusam­men­ar­beit erfolgt mit LIP, der Leip­zi­ger Initia­tive für Pro­mo­vie­rende.

Wir, der Meine Ver­lag, freuen uns mit den Her­aus­ge­bern sehr auf den ers­ten Band und auf eine gute und erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

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12 2009